Das Evangelische Seniorenzentrum Abendfrieden in Angermünde, betrieben von der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH, ist eine etablierte Einrichtung der stationären Altenhilfe in der Uckermark. Die diakonische Trägerschaft prägt das Leitbild und die tägliche Arbeit, welche auf christlichen Werten und einem ganzheitlichen Pflegeverständnis basiert. Die Einrichtung bietet eine Kapazität von 49 vollstationären Pflegeplätzen, die sich auf 35 Einzel- und acht Doppelzimmer verteilen. Dieses Verhältnis ermöglicht sowohl die Privatsphäre in Einzelzimmern als auch die Option für Paare, gemeinsam untergebracht zu werden. Ergänzend zur Langzeitpflege steht ein Kurzzeitpflegeplatz zur Verfügung, der pflegenden Angehörigen eine wichtige Entlastung bietet, beispielsweise im Falle von Urlaub oder Krankheit. Die Pflegeleistungen umfassen die Betreuung von Bewohnern aller Pflegegrade (0 bis 5) und sind auf die individuellen Bedürfnisse der Senioren zugeschnitten. Ein besonderer Fokus liegt auf der aktivierenden Pflege, die darauf abzielt, die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern.
Die Lage der Einrichtung in Angermünde, einer Stadt mit historischem Kern und umgeben von der Natur des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, trägt zur Lebensqualität der Bewohner bei. Die unmittelbare Umgebung ist durch eine ruhige und parkähnliche Gestaltung gekennzeichnet, die zu Spaziergängen und zum Verweilen im Freien einlädt. Neben der vollstationären Pflege bietet das Seniorenzentrum auch ergänzende Angebote wie das Service-Wohnen an, wodurch ein nahtloser Übergang zwischen selbstständigem Wohnen und professioneller Pflege ermöglicht wird. Die Ausstattung des Hauses beinhaltet Gemeinschaftsräume, die für soziale Aktivitäten und Veranstaltungen genutzt werden, sowie einen Friseursalon und ein Café, die zur Belebung des Alltags beitragen. Ein aktiver Bewohnerbeirat sichert die Mitsprache und Teilhabe der Senioren an den Entscheidungen des Hauses. Die Einrichtung ist tief in das lokale Gemeinwesen eingebunden und pflegt Kooperationen mit Kirchengemeinden und lokalen Akteuren, was den Bewohnern eine soziale Anbindung über das Haus hinaus gewährleistet. Die kontinuierliche Qualitätssicherung und die fachliche Kompetenz des Personals sind zentrale Säulen des Pflegekonzepts. (350 Wörter)