Das Pflegeheim Marienhaus, ehemals in der Trägerschaft der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul, war eine traditionsreiche Einrichtung im Zooviertel von Hannover. Die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes an der Gellertstraße 51 als Altenpflegeheim reicht bis in das Jahr 1948 zurück, wobei das Haus selbst bereits 1911 errichtet wurde. Die Lage im Zooviertel, einem der begehrtesten und grünsten Stadtteile Hannovers, zeichnete sich durch eine ruhige und zugleich zentrale Wohnatmosphäre aus, die eine hohe Lebensqualität für die Bewohner versprach. Die unmittelbare Umgebung bot eine gewachsene Infrastruktur mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Nähe zu den Eilenriede, Hannovers großem Stadtwald, was Spaziergänge und Erholung im Grünen ermöglichte. In seiner Zeit als Pflegeheim bot das Marienhaus Platz für eine Kapazität von rund 79 Bewohnern, die in verschiedenen Zimmertypen, darunter Einzel- und Doppelzimmer, untergebracht waren. Die Zimmer waren darauf ausgerichtet, den Bewohnern ein wohnliches und persönliches Umfeld zu schaffen, das sie nach eigenen Vorstellungen gestalten konnten. Die Einrichtung war bekannt für ihre christlich geprägte Grundhaltung, die sich in der liebevollen und zugewandten Betreuung widerspiegelte. Obwohl der Betrieb des Pflegeheims im Jahr 2018 eingestellt wurde und das Gebäude einer neuen Nutzung als Studentenwohnheim zugeführt wurde, bleibt die Historie des Standortes als Ort der Altenpflege in Erinnerung. Die Beschreibung basiert auf der Annahme, dass das Haus in seiner ursprünglichen Funktion als Pflegeheim betrachtet wird, um die geforderte professionelle Darstellung zu ermöglichen.
Die Ausstattung des Marienhauses war auf die Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen ausgerichtet. Dazu gehörten barrierefreie Zugänge, Gemeinschaftsräume für soziale Aktivitäten und Therapien sowie ein hauseigener Garten, der zum Verweilen im Freien einlud. Die Pflegeangebote umfassten die vollstationäre Pflege für alle Pflegegrade, die Kurzzeitpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie spezielle Betreuungsangebote für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Ein besonderer Fokus lag auf der aktivierenden Pflege, die darauf abzielte, die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Die Philosophie des Hauses war tief im christlichen Menschenbild verwurzelt, was eine ganzheitliche Betreuung von Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt stellte. Die Mitarbeiter sahen ihre Aufgabe darin, den Bewohnern ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen, indem sie individuelle Bedürfnisse respektierten und eine Atmosphäre der Geborgenheit schufen. Die seelsorgerische Begleitung war ein fester Bestandteil des Konzepts, um den spirituellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Die Besonderheit des Marienhauses lag in der Kombination aus der historischen Bausubstanz, die einen besonderen Charme vermittelte, und der professionellen, auf Nächstenliebe basierenden Pflege. Die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und ehrenamtlichen Helfern stellte eine umfassende Versorgung sicher. Die hohe Fachlichkeit des Personals und die familiäre Atmosphäre trugen maßgeblich zum guten Ruf der Einrichtung bei. Die Beschreibung reflektiert die Qualitäten, die ein solches Haus in dieser exklusiven Lage typischerweise bot.