Das Matthias-Claudius-Haus ist eine stationäre Altenpflegeeinrichtung in Chemnitz, deren Träger die Stadtmission Chemnitz ist, ein diakonischer Anbieter. Die Einrichtung liegt im Süden der Stadt, eingebettet in das weitläufige Waldgebiet der „Morgenleite“, was ihr eine beinahe ländliche und ruhige Umgebung verleiht. Trotz der naturnahen Lage sind wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten, eine Drogerie, eine Apotheke und ein Geldinstitut innerhalb weniger Gehminuten erreichbar. Die Kapazität des Hauses umfasst 141 vollstationäre Plätze, die sich auf 81 Einzel- und 30 Doppelzimmer verteilen. Die Einzelzimmer sind zwischen 21 und 24 Quadratmeter groß, während die Doppelzimmer mit 29,5 Quadratmetern Paaren oder Freunden Platz bieten. Die Zimmer sind barrierefrei gestaltet und können mit eigenen Möbelstücken individuell eingerichtet werden, um den Bewohnern ein Gefühl von Zuhause zu vermitteln.
Das Pflegeangebot im Matthias-Claudius-Haus umfasst sowohl Dauerpflege als auch Kurzzeitpflege und zielt darauf ab, die individuellen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf einer fachpflegerischen Unterstützung in einem Umfeld, das die Individualität respektiert. Zur Ausstattung des Hauses gehören eine Cafeteria mit direktem Zugang zu einem parkähnlich gestalteten Lichthof, in dem in den Sommermonaten eine Garteneisenbahn fährt. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Tierfreundlichkeit des Hauses, das Wachteln, Fische, Nistvögel, Insekten und den Kater Moritz beherbergt, was zur Abwechslung im Alltag beiträgt. Darüber hinaus werden zahlreiche Dienstleistungen innerhalb des Hauses angeboten, darunter feste Kooperationen mit Ärzten, Sanitätshäusern, Apotheken, sowie Friseur- und Fußpflegedienste. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Betreuungsangebote, Ausfahrten und die Gestaltung von Festen im Jahreskreis, die das Gemeinschaftsleben fördern.