Das Haus Abendfrieden in Werdau, getragen von der Diakonie Westsachsen, ist eine stationäre Pflegeeinrichtung, die sich der diakonischen Aufgabe und dem Geist der Nächstenliebe verpflichtet fühlt. Die Einrichtung liegt in einer ruhigen und naturnahen Umgebung am Stadtrand, unmittelbar angrenzend an den Steinpöhlwald, was den Bewohnern eine hohe Lebensqualität und vielfältige Möglichkeiten zur Erholung im Grünen bietet. Die gesamte Anlage ist darauf ausgerichtet, ein Gefühl von Geborgenheit und ein möglichst sorgloses Leben im Alter zu vermitteln. Ein besonderes Merkmal ist die großzügige Parkanlage, die neben einem Teich auch ein Tiergehege mit Ponys, Hasen, Schafen und Hühnern umfasst. Diese naturnahe Gestaltung trägt maßgeblich zur familiären und entspannten Atmosphäre des Hauses bei und bietet therapeutische sowie freizeitgestaltende Anreize. Die Kapazität des Hauses umfasst insgesamt 95 Plätze, wovon fünf für die Kurzzeitpflege vorgesehen sind. Die Unterbringung erfolgt in 45 Einzelzimmern und 25 Doppelzimmern, die jeweils über ein eigenes Bad verfügen. Die Zimmer sind teilmöbliert, erlauben den Bewohnern jedoch die Mitnahme persönlicher Gegenstände und Kleinmöbel, um eine individuelle und vertraute Wohnatmosphäre zu schaffen. Ergänzt wird das Raumangebot durch Wohnküchen, großzügige Aufenthaltsbereiche, Balkone und Wintergärten, die als zentrale Treffpunkte dienen. Ein Pflegebad auf jedem Wohnbereich gewährleistet zudem eine optimale pflegerische Versorgung.
Das Leistungsspektrum des Hauses Abendfrieden ist umfassend und auf die ganzheitliche Versorgung der Bewohner ausgerichtet. Neben der individuellen und aktivierenden Pflege, die bei gesundheitlichen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben unterstützt, bietet die Einrichtung eine hauseigene Küche mit Menüwahl, die eine bedarfsgerechte und abwechslungsreiche Verpflegung sicherstellt. Zum Service gehören außerdem die Zimmerreinigung und die Wäschepflege. Die Versorgung wird durch regelmäßige Angebote im Haus ergänzt, wie Besuche von Friseur und Fußpflege sowie die Möglichkeit, einen Zahnarzttermin vor Ort wahrzunehmen. Der soziale Dienst spielt eine zentrale Rolle bei der Betreuung und bietet neben der Aufnahmeberatung auch Gesprächsangebote und Unterstützung in Fragen der letzten Lebensphase, einschließlich der Beratung zur Patientenverfügung. Die Freizeitgestaltung wird durch ein vielfältiges Programm gefördert, das von Gymnastik, Presseschau, Spielen, Gedächtnistraining und Handarbeiten bis hin zu Singen und Backen reicht. Jahreszeitliche Feste und Ausflüge sind feste Bestandteile des sozialen Lebens. Die christliche Prägung des Trägers spiegelt sich in den spirituellen Angeboten wider, zu denen Morgenandachten, wöchentliche Andachten, sonntägliche Gottesdienste und die Vermittlung von Seelsorge zählen. Die Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Hospizdienst „Elisa“ unterstreicht den Anspruch auf eine würdevolle Begleitung in allen Lebensphasen. Die Kombination aus professioneller Pflege, naturnaher Lage und diakonischer Fürsorge schafft ein Umfeld, das den Bewohnern ein Höchstmaß an Zufriedenheit und Lebensfreude im Alter ermöglichen soll.
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