Das Behindertenwohnheim Hummelshein, getragen vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Thüringen e.V., bietet in der ländlichen und ruhigen Umgebung von Hummelshain ein Zuhause für 30 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die Einrichtung in der Straße Zum Alten Forsthaus 24 ist spezialisiert auf die Betreuung von Personen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen sowie Doppeldiagnosen und bewältigten Suchterkrankungen. Die Wohnbereiche sind in drei Einheiten unterteilt und verfügen über individuell gestaltete Einzelzimmer, die den Bewohnern eine private und persönliche Atmosphäre ermöglichen. Die Lage des Wohnheims ist bewusst naturnah gewählt, um eine entspannte Umgebung zu gewährleisten, wobei gleichzeitig eine gute Anbindung an die umliegenden Städte wie Kahla, Neustadt/Orla, Pößneck und Jena besteht. Ein besonderes Merkmal der Außenanlage ist der Garten mit einer gemütlichen Terrasse und einem Pavillon, der als zentraler Treffpunkt für Feste, Kaffeetrinken und gesellige Runden dient und somit die Gemeinschaft aktiv fördert.
Der Betreuungsansatz des Wohnheims ist strikt personenzentriert und zielt darauf ab, die Individualität jedes Bewohners zu respektieren und seine Ressourcen gezielt zu fördern. Dies beinhaltet die Wahrnehmung und Unterstützung der unterschiedlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ansichten der Bewohner, wobei ein besonderer Wert auf die Übertragung von Selbstverantwortung im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelegt wird. Die aktive Mitgestaltung des Heimbeirats, die Ermöglichung von Erfahrungen und die Bereitstellung von überschaubaren Wahlmöglichkeiten sind zentrale Leitsätze dieses Konzepts. Ergänzend zum Wohnangebot verfügt die Einrichtung über eine moderne und großzügig ausgestattete Tagesstätte im Altbau, die Platz für 17 Personen bietet und werktags von 7:30 bis 15:30 Uhr geöffnet ist. Das durchdachte Raumkonzept der Tagesstätte umfasst spezialisierte Bereiche wie einen Multifunktionsraum für Sport- und Musiktherapie, einen Kreativ- bzw. Matschraum, eine Therapieküche für gemeinsames Kochen und Backen, einen Ergotherapieraum sowie einen Snoezelraum zur Entspannung. Die vielfältigen Freizeitaktivitäten, darunter Kinobesuche, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten wie der Leuchtenburg oder dem Planetarium in Gera, sowie die Förderung individueller Hobbys wie Handwerkskurse und Musikunterricht, tragen maßgeblich zur Lebensqualität und sozialen Integration der Bewohner bei. Ein fester Bestandteil des Jahresablaufs ist zudem der organisierte Urlaub, der sowohl in der Gruppe als auch individuell mit der Familie verbracht werden kann.