Das Altenpflegeheim St. Johannes-Stift in Holungen, eingebettet in die malerische und ruhige Landschaft des Eichsfelds, repräsentiert eine Einrichtung mit tief verwurzelter christlicher Tradition. Die Trägerschaft durch die Caritas oder eine eng verbundene katholische Pfarrgemeinde gewährleistet eine Pflegephilosophie, die auf Nächstenliebe und der unantastbaren Würde des Einzelnen basiert. Diese fundamentale Ausrichtung prägt den gesamten Alltag und die Interaktion innerhalb des Hauses. Die überschaubare Größe des Hauses mit einer Kapazität von rund zwanzig Plätzen fördert eine familiäre und besonders persönliche Atmosphäre, die weit über die reine Versorgung hinausgeht. Bewohner finden hier ein neues Zuhause in freundlich gestalteten Einzel- und Doppelzimmern, die jeweils über ein eigenes barrierefreies Bad verfügen. Die Gestaltung der Räumlichkeiten ist darauf ausgerichtet, eine größtmögliche Individualität und die Mitnahme persönlicher Erinnerungsstücke zu ermöglichen, wodurch der Übergang in die stationäre Pflege erleichtert wird. Die Lage in der Gemeinde Holungen bietet zudem die Möglichkeit zur Teilhabe am lokalen Leben und zur Nutzung der dörflichen Infrastruktur. Die unmittelbare Umgebung lädt zu kurzen Spaziergängen ein und bietet eine friedvolle Kulisse für den Lebensabend. Das Konzept des Hauses sieht eine umfassende Betreuung vor, die sowohl die körperlichen als auch die seelischen Bedürfnisse der hier lebenden Menschen berücksichtigt. Die räumliche Struktur und die geringe Bewohnerzahl tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Pflegekräfte intensiv und individuell um jeden Einzelnen kümmern können, was die Lebensqualität signifikant erhöht.
Im Inneren der Einrichtung finden sich vielfältige Gemeinschaftsflächen, die als zentrale Treffpunkte für soziale Interaktion und gemeinsame Aktivitäten dienen. Dazu gehören helle und freundliche Aufenthaltsräume, ein Speisesaal sowie ein geschützter Gartenbereich, der insbesondere in den wärmeren Monaten zum Verweilen im Freien einlädt. Das Pflegeangebot umfasst die vollstationäre Langzeitpflege für alle Pflegegrade, wobei ein besonderer Fokus auf die aktivierende Pflege gelegt wird, um die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern. Spezielle Betreuungsangebote für Menschen mit demenziellen Veränderungen sind integraler Bestandteil des Leistungsspektrums. Die Mitarbeiter sind entsprechend geschult, um eine verständnisvolle und geduldige Begleitung zu gewährleisten. Die Philosophie des Hauses betont die Wichtigkeit einer ganzheitlichen Versorgung, die neben der medizinisch-pflegerischen Expertise auch die psychosoziale und spirituelle Dimension des menschlichen Lebens einschließt. Regelmäßige therapeutische Angebote, wie etwa Krankengymnastik und Ergotherapie, werden direkt in der Einrichtung durchgeführt. Zu den Besonderheiten zählen die enge Anbindung an die örtliche Kirchengemeinde, die regelmäßige Gottesdienste und seelsorgerische Begleitung ermöglicht. Die Küche des Hauses legt Wert auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, wobei individuelle Diätwünsche und kulturelle Besonderheiten Berücksichtigung finden. Das gesamte Umfeld ist darauf ausgerichtet, den Bewohnern ein Höchstmaß an Geborgenheit, Sicherheit und Selbstbestimmung in einer würdevollen Umgebung zu bieten.