Das Altenpflegeheim Frenzel in Syke, gelegen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen, repräsentiert eine etablierte Einrichtung der stationären Altenpflege. Obwohl das Heim in der Vergangenheit von einer privaten Trägerschaft geführt wurde, die durch die Familie Frenzel repräsentiert war, ist es aufgrund von Herausforderungen im Personalbereich und einer damit verbundenen Schließungsankündigung im Jahr 2016 ein Beispiel für die dynamischen Entwicklungen im deutschen Pflegesektor. Die ursprüngliche Lage im Schilfweg 27 in Syke positionierte die Einrichtung in einem Wohngebiet, das durch eine ruhige und naturnahe Umgebung charakterisiert ist, welche den Bewohnern eine friedvolle Atmosphäre bot. Die Stadt Syke selbst bietet eine gute Infrastruktur und Anbindung an die umliegenden Regionen, was Besuche von Angehörigen erleichtert. In seiner aktiven Zeit bot das Altenpflegeheim Frenzel eine Kapazität, die auf die Bedürfnisse einer familiären und überschaubaren Gemeinschaft zugeschnitten war, wobei der Fokus auf einer individuellen Betreuung lag. Die Zimmertypen umfassten in der Regel Einzel- und Doppelzimmer, die den Bewohnern die Möglichkeit gaben, ihre privaten Räume persönlich zu gestalten. Die Konzeption der Einrichtung zielte darauf ab, ein Zuhause zu schaffen, das sowohl Geborgenheit als auch professionelle Pflege gewährleistet. Die Architektur und Gestaltung der Räumlichkeiten waren darauf ausgerichtet, eine wohnliche und nicht-klinische Umgebung zu schaffen, die das Wohlbefinden der Senioren in den Mittelpunkt stellte.
Die Ausstattung des Heims orientierte sich an den Anforderungen einer modernen und bedürfnisgerechten Altenpflege. Dazu gehörten barrierefreie Zugänge, spezielle Pflegebäder und Gemeinschaftsräume, die als zentrale Treffpunkte für soziale Interaktion dienten. Die Pflegeangebote umfassten die vollstationäre Pflege, die Kurzzeitpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie die Tagespflege, um Senioren tagsüber zu betreuen und ihnen soziale Kontakte zu ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktivierenden Pflege, die darauf abzielte, die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Die Philosophie des Hauses basierte auf einem ganzheitlichen Pflegeverständnis, das den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele betrachtete. Die Mitarbeiter, bestehend aus examinierten Pflegekräften und Betreuungsassistenten, arbeiteten nach dem Prinzip der Bezugspflege, um eine kontinuierliche und vertrauensvolle Beziehung zu den Bewohnern aufzubauen. Zu den Besonderheiten zählten regelmäßige therapeutische Angebote, wie Gedächtnistraining und Bewegungstherapie, sowie ein vielfältiges Programm an kulturellen und geselligen Veranstaltungen. Die Küche des Hauses legte Wert auf eine ausgewogene und seniorengerechte Ernährung, wobei individuelle Diätwünsche berücksichtigt wurden. Die Einbindung der Angehörigen in den Pflegeprozess und die offene Kommunikation waren wesentliche Bestandteile des Betreuungskonzepts, um eine optimale Lebensqualität für die Bewohner zu sichern. Das Engagement für eine würdevolle und respektvolle Begleitung im Alter prägte das Leitbild der Einrichtung.