Das Altenpflegeheim „ELIM“-Haus für Jung und Alt in Schöneck, getragen vom Obervogtländischen Verein für Innere Mission Marienstift e.V., ist eine moderne Einrichtung, die seit ihrer Eröffnung am 15. September 2003 alle Anforderungen an eine individuelle Pflege und Betreuung erfüllt. Die Einrichtung liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung am ruhigen Stadtrand von Schöneck und bietet den Bewohnern eine atemberaubende Fernsicht über das Vogtland. Trotz der ruhigen Lage ist das Stadtzentrum in weniger als zehn Minuten erreichbar. Das Haus verfügt über 60 Wohn- und Pflegeplätze, die sich auf drei Wohnbereiche verteilen und vorwiegend in Einzelzimmern zur Verfügung stehen. Die Zimmer sind funktional mit kirschbaumfarbenen Möbeln, einem Pflegebett und einem passenden Nachttisch ausgestattet. Ein barrierefreier Nassbereich mit Toilette, Waschbecken und Dusche gehört ebenfalls zur Standardausstattung. Die Gestaltung der Zimmer lässt den Bewohnern gleichzeitig genügend Raum für eine individuelle Einrichtung. Alle Bereiche des Hauses sind rollstuhlgerecht und über einen Aufzug zugänglich. Gemütliche und freundlich gestaltete Ruhezonen in jedem Wohnbereich sowie zentral gelegene Funktions- und Therapieräume ergänzen das Angebot und laden zum Verweilen ein.
Das Pflegekonzept des Hauses Elim zeichnet sich durch eine ganzheitliche, vollstationäre Pflege und Betreuung aus. Es werden Leistungen der Kurzzeit- und Verhinderungspflege nach Absprache angeboten. Die Aufnahme ist für pflegebedürftige Menschen mit den Pflegegraden 2 bis 5 möglich. Ein spezieller Wohnbereich ist für dementiell veränderte Menschen vorgesehen, um ihren besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Pflege orientiert sich am Pflegemodell der „Aktivitäten und Erfahrungen des täglichen Lebens“ (AEDL) und folgt einem strukturierten Qualitätsmanagement, wobei die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Bewohner im Vordergrund stehen. Eine besondere Stärke und das Alleinstellungsmerkmal der Einrichtung ist das intergenerative Konzept. Durch die Unterbringung der Kindergartengruppe „Samenkorn“ im selben Haus entstehen gemeinsame Aktionen und spontane Begegnungen zwischen Jung und Alt. Diese Verbindung trägt maßgeblich dazu bei, Vorurteile abzubauen, Toleranz zu fördern und die Lebensfreude der Senioren zu erhalten, indem sie aktiv am Leben teilhaben und das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden. Die Kinder profitieren im Gegenzug davon, ein Verständnis für ältere Menschen zu entwickeln und den Umgang mit Stärken und Schwächen zu erlernen.