Die Hollenbach-Stiftung in Duderstadt, eine 1955 gegründete Einrichtung, wird als gemeinnützige Stiftung geführt. Die ruhige und zentrale Lage am Rand der historischen Altstadt bietet eine optimale Anbindung an das städtische Leben. Kurze Fußwege von fünf Minuten führen zum Stadtzentrum, zum Rathaus sowie zu den Wall- und Parkanlagen, die zu erholsamen Spaziergängen einladen. Die Einrichtung verfügt über eine Gesamtkapazität von 102 Heimplätzen, aufgeteilt in 98 Einzelzimmer und zwei Doppelzimmer. Ein besonderes Merkmal des Wohnkonzepts ist die Möglichkeit, die Räumlichkeiten mit eigenen, vertrauten Möbeln individuell zu gestalten, um eine persönliche und häusliche Atmosphäre zu schaffen. Lediglich das Bett wird bei Bedarf gegen ein spezielles Pflegebett ausgetauscht, sodass ein Umzug bei eintretender Pflegebedürftigkeit innerhalb des Hauses nicht erforderlich ist. Die Zimmer sind standardmäßig mit einer modernen Rufanlage, einem Telefonanschluss sowie einem Kabelanschluss für das eigene Fernsehgerät ausgestattet. Drei Treppenhäuser und zwei geräumige, zeitgemäße Aufzüge gewährleisten einen barrierefreien Zugang zu sämtlichen Wohn- und Gemeinschaftsbereichen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der tief verwurzelten Pflegephilosophie, die das christliche Verständnis von der Einmaligkeit und der Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Handeln des gesamten Teams basiert auf dem Grundsatz: So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig. Dieser aktivierende Ansatz wird durch eine bewohnerorientierte und individuelle Pflege nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen gewährleistet, wobei die Erhaltung und Förderung vorhandener Fähigkeiten im Vordergrund steht. Das umfassende Leistungsangebot schließt neben der qualifizierten Betreuung und Pflege auch die vollständige Verpflegung, die Reinigung der Wäsche sowie die regelmäßige Säuberung des überlassenen Wohnraumes ein. Darüber hinaus werden medizinisch-pflegerische Verordnungen stets routiniert durchgeführt. Externe Dienstleister wie Friseure und Fußpfleger kommen regelmäßig direkt ins Haus, um den Bewohnern den Alltag zu erleichtern. Zur Infrastruktur gehören drei Terrassen und ein weitläufiger Garten, die von den Bewohnern gerne genutzt werden, sowie ein Speisesaal, ein Mehrzweckraum und diverse Aufenthaltsräume, die als zentrale Orte für Veranstaltungen dienen. Ein abwechslungsreiches Programm an Freizeitaktivitäten und Festen strukturiert den Jahreslauf. Dazu zählen wöchentliche Angebote wie Spielrunden, Singen, Musiktherapie, Gymnastik und Basteln, ergänzt durch regelmäßige Gottesdienste. Höhepunkte im sozialen Kalender sind Ausflüge, das Sommerfest, das traditionelle Schlachtefest, Adventsfeiern und die Weihnachtsfeier am Heiligabend. Die Einrichtung bietet zudem eine würdevolle Sterbebegleitung an.