Das Herzogin Elisabeth Stift in Hannoversch Münden ist eine traditionsreiche diakonische Altenhilfeeinrichtung, deren Geschichte bis ins Jahr 1906 zurückreicht, als es als „Siechenhaus“ gegründet wurde. Heute wird das Stift vom Diakonische Altenhilfeeinrichtungen Hann-Münden e.V. getragen, der dem deutschen Diakonischen Werk in Niedersachsen angeschlossen ist und somit eine Pflegephilosophie auf christlicher Grundlage verfolgt. Die Einrichtung, insbesondere das moderne „Haus am Plan“, liegt in einer städtebaulich privilegierten Lage, direkt an den historischen Wallanlagen und in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone der Altstadt. Diese zentrale Position ermöglicht den Bewohnern eine einfache Teilnahme am städtischen Leben, kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten und Ärzten sowie die Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie dem Welfenschloss und dem Kronenturm. Das Haus am Plan wurde Anfang der 2000er Jahre nach Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe konzipiert und bietet stationäre Pflege in Wohngemeinschaften an, wobei das oberste Ziel das Wohlbefinden und die größtmögliche Selbstständigkeit der Bewohner ist. Die genaue Kapazität und die spezifischen Zimmertypen (Einzel- oder Doppelzimmer) sind nicht explizit genannt, jedoch ist die Struktur auf eine gemeinschaftliche und aktivierende Wohnform ausgerichtet, die eine familiäre Atmosphäre fördert und Isolation vermeidet.
Die Ausstattung des Stifts ist auf eine umfassende und moderne Pflege ausgerichtet. Dazu gehören hochwertige technische Hilfsmittel, und ein Haustechniker fungiert zusätzlich als Beauftragter für Medizinprodukte. Ein besonderes Merkmal ist das architektonische Zentrum des Hauptgebäudes, ein freies Treppenhaus mit Glaskuppeldach und Galerien, das eine visuelle Verbindung über alle Geschosse hinweg schafft und im obersten Bereich in einem weitläufigen Dachgarten über den Dächern der Altstadt mündet. Für Bewohner mit Demenz steht ein spezieller Snoezelen-Raum zur Verfügung, und Alltagsbegleiter absolvieren regelmäßige Schulungen, um individuelle Förderkonzepte zu gewährleisten. Das Pflegeangebot umfasst die stationäre Pflege für alle Pflegestufen (2-5) sowie Kurzzeitpflege, wobei die Pflege nach dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgt und Verträge mit allen Kassen bestehen. Die Philosophie des Hauses ist tief in der diakonischen Tradition verwurzelt und legt Wert auf eine menschliche Atmosphäre, liebevolle Zuwendung und die enge Kooperation mit Haus- und Fachärzten sowie Therapeuten. Auch die Begleitung am Lebensende wird durch Mitarbeiter mit spezieller Palliativausbildung sichergestellt, um sicherzustellen, dass kein Bewohner in dieser Phase allein ist. Zum Service gehören zudem Mahlzeiten, Wäschepflege, Hausreinigung und ein Friseur im Haus, was das umfassende Betreuungskonzept abrundet.