Das Seniorenzentrum Jungfernkopf in Kassel wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Region Kassel e.V. getragen und ist eine moderne Einrichtung der stationären Altenpflege. Die Lage am Goldsternweg im Stadtteil Jungfernkopf zeichnet sich durch eine ruhige und naturnahe Umgebung aus, die den Bewohnern eine hohe Lebensqualität und die Möglichkeit zu Spaziergängen im Grünen bietet. Die unmittelbare Nähe zum Kasseler Stadtzentrum gewährleistet gleichzeitig eine gute Anbindung an das öffentliche Leben und die Infrastruktur der Stadt. Die Einrichtung ist in vier sogenannte Lebenswelten unterteilt, die das Konzept kleiner, familiärer Wohngruppen realisieren. Insgesamt bietet das Zentrum Platz für 77 Bewohner. Die Kapazität verteilt sich auf 53 Einzelzimmer und 12 Doppelzimmer, was eine Gesamtzahl von 65 Zimmern ergibt. Die Zimmer sind modern ausgestattet und können von den Bewohnern individuell mit eigenen Möbeln und Erinnerungsstücken gestaltet werden, um eine persönliche und vertraute Atmosphäre zu schaffen. Das Wohnkonzept ist darauf ausgerichtet, die Selbstbestimmung und die sozialen Kontakte der Senioren zu fördern. Die Architektur des Hauses ist hell und offen gestaltet, mit Gemeinschaftsräumen, die als zentrale Treffpunkte dienen. Die Einrichtung legt Wert auf eine ganzheitliche Betreuung, die sowohl die körperlichen als auch die seelischen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt.
Die Ausstattung des Seniorenzentrums Jungfernkopf umfasst moderne Pflegehilfsmittel, darunter neueste Bettsysteme und Lifter, die eine sichere und würdevolle Pflege gewährleisten. Ein besonderes Merkmal ist der geschlossene Demenzbereich, der speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit demenziellen Erkrankungen zugeschnitten ist und ihnen einen geschützten Rahmen bietet. Das Zentrum verfügt zudem über einen beschützten Garten, der als sicherer Außenbereich für alle Bewohner, insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Orientierung, dient. Das Leistungsspektrum umfasst die vollstationäre Pflege, die Kurzzeitpflege sowie spezielle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung, Wachkoma oder Trachealkanüle, was die hohe pflegerische Kompetenz der Einrichtung unterstreicht. Die Philosophie des Hauses basiert auf dem Leitgedanken des DRK, der Menschlichkeit und Neutralität in den Vordergrund stellt. Die Pflege orientiert sich an einem aktivierenden Ansatz, der die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner fördert und ihre größtmögliche Selbstständigkeit erhält. Regelmäßige therapeutische Angebote, wie Physiotherapie und Ergotherapie, sowie vielfältige kulturelle und soziale Aktivitäten sind fester Bestandteil des Alltags. Die Verpflegung wird durch eine hauseigene Küche sichergestellt, die auf die individuellen diätischen und geschmacklichen Bedürfnisse der Senioren eingeht. Die enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und ehrenamtlichen Helfern trägt zusätzlich zur Schaffung einer warmherzigen und unterstützenden Gemeinschaft bei.