Das Seniorenzentrum St. Martinshof in Hannover-Misburg wird von der Johannesstift Diakonie, einem Träger mit christlicher Tradition, betrieben und bietet ein umfassendes Spektrum an Pflege- und Betreuungsleistungen. Die Einrichtung liegt in einer ruhigen, grünen Umgebung am Rand der Landeshauptstadt, nahe dem Mittellandkanal und dem Misburger Wald, was den Bewohnern Möglichkeiten für Spaziergänge und Erholung bietet. Trotz der naturnahen Lage ist die Anbindung an die städtische Infrastruktur hervorragend, mit fußläufig erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken und Arztpraxen. Das Zentrum verfügt über eine Gesamtkapazität von 86 vollstationären Pflegeplätzen, die sich auf zwei moderne Gebäudeteile verteilen: Haus Tours und Haus Amiens. Haus Tours, im Jahr 2017 umfassend saniert, beherbergt 36 gemütliche Einzelzimmer mit eigenem, barrierefreiem und modernem Bad. Haus Amiens bietet 50 Plätze in Einzel- und Doppelzimmern, wobei der Fokus auf der spezialisierten Pflege und Betreuung von Menschen mit dementiellen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen liegt. Alle Zimmer sind barrierefrei zugänglich und können individuell mit persönlichen Gegenständen gestaltet werden, um eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Die Grundausstattung umfasst ein Pflegebett, Nachttisch, Kleiderschrank, Tisch und Stuhl sowie moderne Anschlüsse für Kommunikation und Unterhaltung.
Die Ausstattung des Seniorenzentrums ist auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten. Beide Häuser verfügen über großzügige, barrierefreie Gärten und Terrassen, die zum Verweilen einladen. Der soziale Mittelpunkt des Lebens im St. Martinshof sind die hellen Gemeinschaftsräume auf den Etagen, die als Wohn- und Essbereiche dienen. Das Pflegeangebot umfasst neben der Langzeitpflege auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie eine professionelle Tagespflege. Die Pflegephilosophie basiert auf einer ganzheitlichen und individuellen Versorgung, die biografische Daten, Rituale und Gewohnheiten der Bewohner berücksichtigt, um die Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der würdevollen Begleitung am Lebensende, wobei das Haus eng mit spezialisierten ambulanten Palliativversorgungsdiensten kooperiert. Die medizinische Versorgung wird durch kooperierende Haus- und Fachärzte sichergestellt, die regelmäßige Visiten in der Einrichtung abhalten. Darüber hinaus können therapeutische Leistungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie direkt im Haus in Anspruch genommen werden. Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Freizeit- und Aktivierungsangebot, das von gemeinsamen Singrunden und Gedächtnisübungen bis hin zu kreativem Gestalten, Ausflügen mit der Rikscha und dem hauseigenen Chor “Martini” reicht, trägt aktiv zur Lebensqualität und zur Förderung der Gemeinschaft bei.