Das Pflegezentrum Herta-Meyer-Haus, betrieben von den Alten- und Pflegezentren der Landeshauptstadt Hannover, repräsentiert eine moderne Einrichtung der vollstationären Altenpflege und Kurzzeitpflege. Die Trägerschaft durch die Stadt gewährleistet eine stabile und gemeinwohlorientierte Ausrichtung der Dienstleistungen. Die Lage in Hannover-Herrenhausen, unmittelbar an der Berggartenstraße, zeichnet sich durch die besondere Nähe zu den weltberühmten Herrenhäuser Gärten aus, deren historische Parkanlagen eine ruhige und zugleich inspirierende Umgebung für die Bewohner schaffen. Diese attraktive Umgebung fördert die Lebensqualität und bietet vielfältige Möglichkeiten für Spaziergänge und Erholung im Grünen. Die Kapazität des Hauses ist auf 78 Pflegeplätze ausgelegt, was eine überschaubare und familiäre Atmosphäre ermöglicht. Das Raumangebot umfasst 70 Einbettzimmer, ein Doppelzimmer sowie drei Appartements, wobei ein Großteil der Plätze in Einzelzimmern zur Verfügung steht. Die Zimmer sind modern und barrierefrei gestaltet, um den individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Die Konzeption der Einrichtung zielt darauf ab, ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit zu bieten, wobei die architektonische Gestaltung auf eine helle und freundliche Wohnatmosphäre Wert legt.
Die Ausstattung des Herta-Meyer-Hauses ist auf die Anforderungen einer zeitgemäßen Pflege und Betreuung ausgerichtet. Dazu gehören barrierefreie Zugänge, moderne Pflegebäder und Gemeinschaftsräume, die als zentrale Treffpunkte dienen. Ein besonderes Merkmal ist der beschützte Gartenbereich, der speziell für Bewohner mit demenziellen Erkrankungen konzipiert wurde und ihnen sichere Bewegungsfreiheit im Freien ermöglicht. Das Spektrum der Pflegeangebote umfasst die vollstationäre Langzeitpflege für alle Pflegegrade sowie die flexible Kurzzeitpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger oder zur Überbrückung nach einem Krankenhausaufenthalt. Darüber hinaus werden spezialisierte Betreuungsformen angeboten, wie die Versorgung von Menschen mit Sehbehinderung und die Betreuung in kleinen Wohngruppen, was eine individuelle und bewohnerzentrierte Pflege sicherstellt. Die Besonderheit der Einrichtung liegt in der Kombination aus städtischer Trägerschaft und der hohen Spezialisierung, die auch die Pflege von Bewohnern mit Trachealkanüle oder im Wachkoma in Betracht zieht. Die Philosophie des Hauses basiert auf einem ganzheitlichen Pflegeansatz, der die Würde und Selbstbestimmung der Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, nicht nur die körperliche Versorgung zu gewährleisten, sondern auch die soziale Teilhabe und das geistige Wohlbefinden aktiv zu fördern.