Das Pflegeheim Haus am Weddigenufer in Hannover wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband getragen und ist tief in dessen Leitgedanken der sozialen Gerechtigkeit und Vielfalt verwurzelt. Die Einrichtung liegt zentral in der Calenberger Neustadt, einem lebendigen Quartier, das sich durch seine unmittelbare Nähe zu den Flüssen Leine und Ihme auszeichnet. Diese besondere geographische Lage schafft eine ruhige, naturnahe Atmosphäre, während gleichzeitig die Vorzüge der urbanen Umgebung genutzt werden können. Das Haus befindet sich am Rande des alternativ geprägten Stadtteils Linden, dessen kulturelle Szene und vielfältiges gastronomisches Angebot, insbesondere rund um das Faustgelände und die Limmerstraße, von den Bewohnern geschätzt werden. Die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ermöglicht es, die Innenstadt Hannovers in nur fünf Minuten zu erreichen, was die soziale Teilhabe und die Besuche von Angehörigen maßgeblich erleichtert. Das Haus am Weddigenufer bietet insgesamt achtzig Bewohnern ein Zuhause, wobei der Fokus auf einer vielschichtigen und facettenreichen Gemeinschaft liegt, die bewusst drei Generationen unter einem Dach vereint. Die Unterbringung erfolgt in charmant geschnittenen Einzel- und Doppelzimmern, die alle barrierefrei gestaltet sind, um einen sicheren und komfortablen Wohnraum zu gewährleisten. Ein Großteil der Zimmer, insgesamt neunundfünfzig, verfügt über einen eigenen Sanitärbereich, und einige Einheiten bieten zusätzlich einen direkten Zugang zu einem privaten Balkon oder einer Terrasse, was den individuellen Rückzug und die persönliche Gestaltung des Wohnraums fördert. Die architektonische Gestaltung des Hauses fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und vermittelt eine wohnliche, einladende Atmosphäre, die den Bewohnern ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat vermitteln soll.
Die Philosophie des Hauses am Weddigenufer stellt die Lebenswirklichkeit und die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen in den Mittelpunkt eines ganzheitlichen Pflege- und Betreuungskonzeptes. Als eine der wenigen Einrichtungen in Hannover hat sich das Haus auf die Betreuung und Pflege von Menschen mit Suchterkrankungen spezialisiert, die aufgrund ihrer Lebens- und Krankheitsgeschichte aus dem klassischen Versorgungssystem herausgefallen sind. Diese Spezialisierung wird durch eine intensive Unterstützung bei diagnostizierter Sucht und die Möglichkeit der Substitution ergänzt. Das umfassende Pflegeangebot zielt darauf ab, die Selbstständigkeit der Bewohner so lange wie möglich zu bewahren. Zu den allgemeinen Serviceleistungen gehören die Zimmerreinigung, ein zuverlässiger Waschservice, Hausmeistertätigkeiten sowie Umzugs- und Einzugshilfen. Die medizinische Versorgung wird durch hausärztliche und fachärztliche Sprechstunden direkt in der Einrichtung sichergestellt, wobei das Personal auch die Koordination und Begleitung bei externen Arztbesuchen übernimmt. Darüber hinaus wird eine intensive Zusammenarbeit mit externen Therapeuten aus den Bereichen Ergo-, Logo- und Physiotherapie gepflegt, um die Rehabilitation und das Wohlbefinden zu fördern. Die Ausstattung des Hauses umfasst zudem Annehmlichkeiten wie einen Friseur und eine Podologin vor Ort. Die seelsorgerliche Begleitung und konfessionell übergreifende Gottesdienste tragen zur spirituellen und emotionalen Unterstützung bei. Die Besonderheit, drei Generationen in einem Haus zu vereinen, fördert eine vielschichtige und tolerante Gemeinschaft, in der Begegnungen auf Augenhöhe geschaffen werden, was den paritätischen Leitgedanken in der täglichen Praxis lebendig werden lässt.