Das Tobias Haus in Ahrensburg wird von der Tobias-Haus Alten- und Pflegeheim gGmbH als freigemeinnützige Einrichtung geführt und orientiert sich am anthroposophischen Menschenbild. Diese philosophische Grundlage prägt sowohl die Architektur des Hauses mit ihren charakteristischen Rundungen und der durchdachten Farbgebung zur besseren Orientierung als auch das gesamte Pflegekonzept. Die Einrichtung liegt im Stadtteil Hagen in einer ruhigen, parkähnlichen Umgebung. Die unmittelbare Nähe zu einem Wald- und Naturschutzgebiet ermöglicht den Bewohnern ausgedehnte Spaziergänge und fördert das Wohlbefinden durch die naturnahe Lage. Trotz der idyllischen Umgebung ist eine gute Anbindung an die Infrastruktur der Stadt Ahrensburg sowie die Metropolregion Hamburg gewährleistet. Das Haus bietet eine großzügige Kapazität für pflegebedürftige Menschen. Die Unterbringung erfolgt primär in 116 komfortablen Einzelzimmern, die den Bewohnern eine private Atmosphäre garantieren. Darüber hinaus stehen 11 Doppelzimmer sowie 4 Zweizimmerwohnungen zur Verfügung, die sich insbesondere für Paare eignen, die ihren Lebensabend gemeinsam verbringen möchten. Die Zimmer sind mit barrierefreien Badezimmern ausgestattet und können mit eigenen Möbeln individuell gestaltet werden, um eine vertraute Umgebung zu schaffen. Die Außenanlagen umfassen einen großen Gartenbereich, eine Terrasse und einen Park, die als Orte der Begegnung und Entspannung dienen.
Der zentrale Schwerpunkt des Pflegekonzepts liegt auf der ganzheitlichen, personzentrierten Betreuung, die den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen Rechnung trägt. Die Pflege wird von gut ausgebildeten Fachkräften erbracht, wobei in der Regel eine Aufnahme ab Pflegegrad 2 erfolgt. Ein besonderes Augenmerk gilt der Betreuung von Menschen mit Demenz. Für diese Bewohner existiert ein geschützter Wohnbereich mit einem speziell angelegten Sinnesgarten, der auf die besonderen Anforderungen dieser Krankheitsbilder zugeschnitten ist. Die anthroposophische Ausrichtung manifestiert sich in der therapeutischen Vielfalt, die ohne zusätzliche Kosten angeboten wird. Dazu zählen verschiedene künstlerische Therapien sowie die sogenannte „Grüne Stunde“, eine Form der Gartentherapie. Die medizinische Versorgung wird durch regelmäßig im Haus praktizierende Hausärzte ergänzt, die bei Bedarf auch anthroposophische Medizin und Naturheilkunde in die Behandlung integrieren. Das kulturelle Leben im Haus wird durch ein vielseitiges Programm, ein Wochenend-Café und Feierlichkeiten zu den anthroposophischen Jahresfesten bereichert. Die Atmosphäre der Wärme und gegenseitigen Achtung, die das Miteinander prägt, bildet die Grundlage für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben im Alter.