Das Altenhilfezentrum Dr. Wilde Haus in Plau am See, betrieben durch das Diakoniewerk Kloster Dobbertin, präsentiert sich als eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, die sich durch ihre historische Verankerung und ihre attraktive Lage auszeichnet. Ursprünglich im Jahr 1883 als Stadtkrankenhaus durch Dr. Wilde gegründet, wurde das Gebäude in den Jahren 1995/1996 umfassend zu einem modernen Altenhilfezentrum umgebaut und bezogen. Die Einrichtung liegt eingebettet im Luftkurort Plau am See und grenzt unmittelbar an die historische Burgwallanlage sowie einen ansprechend gestalteten Stadtpark. Diese zentrale und zugleich naturnahe Positionierung ermöglicht den Bewohnern eine hohe Lebensqualität und eine einfache Teilhabe am städtischen Leben. Die gute Infrastruktur des Ortes, mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und öffentlichen Nahverkehrsmitteln in unmittelbarer Nähe, trägt zur Unabhängigkeit und Mobilität der Senioren bei. Das Haus bietet insgesamt 66 Pflegeplätze, die sich auf 21 Doppelzimmer und 24 Einzelzimmer verteilen. Jedes Zimmer verfügt über ein dazugehöriges Bad und ist mit einem TV-Anschluss, Rundfunk, einer Rufanlage sowie der Möglichkeit eines separaten Telefonanschlusses ausgestattet. Die Zimmer sind in drei Wohnbereiche untergliedert, was eine familiäre und überschaubare Atmosphäre schafft. Zusätzlich zu den Pflegeplätzen sind in das Gesamtkonzept vier seniorengerechte, barrierefreie Mietwohnungen integriert, die ein Betreuungsangebot durch einen ambulanten Pflegedienst nach Wahl des Mieters ermöglichen.
Die Pflegeleistungen im Dr. Wilde Haus umfassen die körpernahe Verrichtung von Pflege- und Betreuungsleistungen für alle Pflegegrade. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Möglichkeit der Kurzzeit- und Verhinderungspflege, die auf Anfrage zur Verfügung steht und pflegenden Angehörigen Entlastung bietet. Das Haus verfolgt ein bewohnerorientiertes Konzept, das sich auch in den Mahlzeiten widerspiegelt: Die Speisen werden in der hauseigenen Küche zubereitet, wobei auf Schonkost, Diät und ärztliche Verordnungen geachtet wird. Zusätzlich wird ein ambulanter, offener Mittagstisch angeboten, der die Einrichtung in das soziale Gefüge der Gemeinde einbindet. Die umfassende Versorgung wird durch verschiedene Vermittlungsleistungen ergänzt, darunter Seelsorge, Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie, die auf ärztliche Verordnung erfolgen. Das Hausarztprinzip und ein Medikamentenlieferdienst gewährleisten eine kontinuierliche medizinische Betreuung. Für das Wohlbefinden der Bewohner sorgen zudem vermittelbare Dienstleistungen wie Friseur, Kosmetik und Fußpflege. Die Gemeinschafts- und Therapieräume, darunter ein Wintergarten, drei Pflegebäder, ein Andachtsraum, Teeküchen und ein Speisesaal, sind darauf ausgerichtet, das soziale Miteinander zu fördern. Balkone und Terrassen sowie ein attraktives Außengelände mit großer Terrasse und kleinen Sitzecken laden zum Verweilen und zur Entspannung im Freien ein. Die Mobilität der Zimmerausstattung erlaubt es den Bewohnern, persönliche Einrichtungsgegenstände mitzubringen, um eine vertraute und individuelle Wohnatmosphäre zu schaffen. Ein Gästezimmer steht nach Voranmeldung für Besucher zur Verfügung.