Das Altenhilfezentrum Emmaus Negast ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, die sich in einer landschaftlich reizvollen Umgebung befindet. Die Einrichtung liegt in Negast, einem Ortsteil der Gemeinde Steinhagen, nur wenige Kilometer südlich der Hansestadt Stralsund. Diese geografische Lage ermöglicht den Bewohnern eine ruhige und naturnahe Wohnatmosphäre, während gleichzeitig die Infrastruktur und die kulturellen Angebote der nahegelegenen Stadt gut erreichbar bleiben. Betrieben wird das Zentrum durch die Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH, einen etablierten gemeinnützigen Träger sozialer Dienste in Mecklenburg-Vorpommern. Die diakonische Ausrichtung prägt das Leitbild der Einrichtung, das auf christlichen Werten der Nächstenliebe und Fürsorge basiert. Dies manifestiert sich in einem ganzheitlichen Pflegeansatz, der nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelischen und geistigen Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt. Das Haus bietet Platz für etwa achtzig Bewohner und ist somit in einer überschaubaren Größe gehalten, die eine familiäre und persönliche Betreuung fördert. Die Konzeption zielt darauf ab, den Alltag der Bewohner so normal und selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Neben der Langzeitpflege wird auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege angeboten, um pflegende Angehörige temporär zu entlasten oder die Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt sicherzustellen. Die Architektur des Gebäudes ist auf die Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen zugeschnitten, wobei helle, freundliche Gemeinschaftsräume und barrierefreie Zugänge im Vordergrund stehen. Die Außenanlagen sind als Gärten und Terrassen gestaltet, die zu Spaziergängen und zum Verweilen im Freien einladen. Die Einbindung in die lokale Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, was durch Kooperationen mit lokalen Vereinen und Kirchengemeinden gefördert wird.
Im Zentrum der pflegerischen Arbeit steht die aktivierende Pflege, deren Ziel es ist, die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Das qualifizierte Fachpersonal arbeitet nach aktuellen pflegewissenschaftlichen Standards und erstellt für jeden Bewohner einen individuellen Pflegeplan. Dieser Plan berücksichtigt die Biografie, die persönlichen Gewohnheiten und den aktuellen Gesundheitszustand. Ein besonderer Fokus liegt auf der Betreuung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen, für die spezielle Wohnbereiche und tagesstrukturierende Angebote konzipiert wurden, um Sicherheit und Orientierung zu gewährleisten. Die Ausstattung der Einzel- und Doppelzimmer umfasst in der Regel ein barrierefreies Bad, eine Notrufanlage sowie Anschlüsse für Telefon und Fernsehen, wobei die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung mit eigenen Möbeln besteht. Die Verpflegung wird durch eine hauseigene Küche oder einen regionalen Caterer sichergestellt und berücksichtigt sowohl medizinische Diätvorgaben als auch kulturelle oder religiöse Besonderheiten. Ein abwechslungsreiches Programm an therapeutischen und kulturellen Aktivitäten, wie Gedächtnistraining, Gymnastik, musikalische Nachmittage und jahreszeitliche Feste, trägt zur sozialen Teilhabe und zur Steigerung des Wohlbefindens bei. Die seelsorgerische Begleitung durch die Diakonie ist ein fester Bestandteil des Angebots und steht Bewohnern und Angehörigen gleichermaßen zur Verfügung. Die Qualität der Pflege wird durch interne Audits und externe Prüfungen regelmäßig kontrolliert, um ein konstant hohes Niveau der Versorgung zu gewährleisten. Die Einrichtung versteht sich als ein offenes Haus, das den Kontakt zur Außenwelt pflegt und Angehörige aktiv in den Pflegeprozess einbindet.