Der Wichernhof in Glasewitz, gelegen im Ortsteil Dehmen nahe Güstrow, präsentiert sich als eine spezialisierte Einrichtung der stationären Pflege und Eingliederungshilfe. Die idyllische Lage, eingebettet in eine von Wald und Wiesen geprägte Naturlandschaft, schafft ein ruhiges und förderliches Umfeld für die Bewohner. Als Teil des Diakonievereins Güstrow e.V. ist die Einrichtung dem christlichen Menschenbild verpflichtet und legt den Fokus auf eine ganzheitliche Betreuung, die sowohl die körperlichen als auch die seelischen Bedürfnisse der hier lebenden Menschen berücksichtigt. Die Trägerschaft durch die Diakonie gewährleistet eine fundierte Expertise in der Pflege und Betreuung von Menschen mit besonderen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der geistigen und mehrfachen Behinderung sowie der Schwerstpflege. Die Konzeption des Hauses zielt darauf ab, ein Höchstmaß an Lebensqualität und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Dies wird durch eine gruppengegliederte Wohnform unterstützt, die eine familiäre Atmosphäre fördert und individuelle Tagesstrukturen zulässt. Die Architektur und die Gestaltung der Außenanlagen sind darauf ausgerichtet, Barrierefreiheit und eine einfache Orientierung zu gewährleisten, um den Alltag der Bewohner optimal zu unterstützen. Die Nähe zur Natur wird aktiv in therapeutische und freizeitgestaltende Maßnahmen integriert, was einen wesentlichen Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit leistet.
Das Leistungsspektrum des Wichernhofs umfasst ein breites Angebot an qualifizierten Pflege- und Förderleistungen. Im Zentrum steht die spezialisierte Schwerstpflege, die sich an erwachsene Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen richtet, welche einen hohen Grad an Unterstützung und medizinischer Versorgung benötigen. Die pflegerische Betreuung erfolgt durch examiniertes Fachpersonal, das in der Begleitung von Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen geschult ist. Ergänzend zur Grund- und Behandlungspflege werden umfangreiche Förderangebote bereitgestellt. Dazu zählen ergotherapeutische, physiotherapeutische und logopädische Maßnahmen, die individuell auf die Fähigkeiten und Entwicklungsziele der Bewohner abgestimmt sind. Die Kapazität der Einrichtung ist auf eine überschaubare Anzahl von Plätzen ausgelegt, um eine intensive und persönliche Betreuung sicherzustellen. Ein besonderes Merkmal ist die enge Vernetzung mit den umliegenden diakonischen Diensten und regionalen Ärzten, wodurch eine lückenlose Versorgungskette gewährleistet wird. Die Ausstattung der Wohnbereiche und Gemeinschaftsräume ist modern und funktional, wobei großer Wert auf eine wohnliche und ansprechende Gestaltung gelegt wird. Regelmäßige kulturelle und soziale Aktivitäten, die sowohl innerhalb der Einrichtung als auch in der lokalen Gemeinschaft stattfinden, fördern die soziale Teilhabe und verhindern Isolation. Die Einrichtung versteht sich als offenes Haus, das den Austausch mit Angehörigen und der Dorfgemeinschaft aktiv sucht und pflegt. Die kontinuierliche Qualitätssicherung und die regelmäßige Fortbildung des Personals garantieren die Einhaltung hoher Pflegestandards.