Das Pflegeheim Barbara Effinger wird von der gleichnamigen Trägergesellschaft geführt und hat sich in Berlin-Treptow/Köpenick auf eine besondere Zielgruppe spezialisiert. Die Einrichtung bietet Platz für 60 Bewohner und liegt im Stadtteil Niederschönweide, unweit der Spree, mit direktem Blick auf das Wasser und guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, da der S-Bahnhof Oberschöneweide fußläufig in etwa zehn Minuten erreichbar ist. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt von Natur, darunter Waldgebiete, eine Pferdekoppel und ein Sportplatz, was den Bewohnern Möglichkeiten für Spaziergänge und den Aufenthalt im Freien bietet. Das Haus selbst ist in vier Wohnetagen gegliedert und verfügt über einen rollstuhlgerechten Fahrstuhl. Die Unterbringung erfolgt in Ein- und Zweibettzimmern, die eine einfache Grundausstattung besitzen, jedoch individuell durch die Bewohner gestaltet werden können. Auf jeder Etage stehen zentrale Sanitärbereiche mit Toiletten, Duschen und Pflegebädern sowie ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung, der dem sozialen Miteinander dient. Im Erdgeschoss ergänzt ein großer Veranstaltungsraum das Angebot für Betreuungsaktivitäten und Feierlichkeiten. Die Versorgung wird durch täglich frisch zubereitete Hausmannskost und eine hauseigene Wäscherei gewährleistet.
Das zentrale Pflegeangebot des Hauses ist die vollstationäre Betreuung für Menschen aller Pflegegrade und wird durch ein Team sichergestellt. Die besondere Expertise liegt in der ganzheitlichen Versorgung von pflegebedürftigen, immobilen und mehrheitlich alkoholabhängigen Personen. Das Pflegeheim Barbara Effinger verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung in der Begleitung dieser speziellen Klientel. Der Betreuungsansatz ist als ganzheitlich-fördernder Prozess konzipiert, der sowohl pflegerische als auch betreuerische Schwerpunkte setzt, um die Bewohner täglich dort abzuholen, wo ihre Krankheit sie zurücklässt. Im Fokus steht die Alltagsbewältigung der Bewohner mit all ihren komplexen Facetten, die von Rauschzuständen und Entzugserscheinungen über Mobilitätseinschränkungen bis hin zu depressiven Phasen reichen können. Aufgrund der krankheitsbedingten Ablehnung von Gruppenangeboten wird ein Schwerpunkt auf die individuelle Einzelbetreuung gelegt. Die Philosophie des Hauses orientiert sich an einem humanistischen Menschenbild, das auf gegenseitigem Respekt, Akzeptanz und Vertrauen basiert. Ziel ist es, den Bewohnern trotz ihrer Einschränkungen ein gemütliches Zuhause zu schaffen, in dem sie ihren Lebensabend nach ihren individuellen Bedürfnissen gestalten können. Dabei steht stets die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund, um die Eigenverantwortung der Bewohner so weit wie möglich zu erhalten und sie vor einer Selbstzerstörung zu beschützen.