Das Haus Simeon in Berlin-Britz ist eine stationäre Pflegeeinrichtung unter der Trägerschaft des Diakoniewerks Simeon, das sich der umfassenden Betreuung pflegebedürftiger Menschen widmet. Die Einrichtung liegt im südlichen Neukölln, in unmittelbarer Nähe zum Britzer Garten, der Britzer Mühle und dem Gutspark Britz, was den Bewohnern eine attraktive Umgebung für Spaziergänge und Erholung bietet. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist durch die Nähe zur Haltestelle Buckower Damm/Gutschmidtstraße gewährleistet. Das Haus verfügt über eine Kapazität von 120 Pflegeplätzen, die ausschließlich in Einzelzimmern angeboten werden, um den Bewohnern ein Höchstmaß an Privatsphäre und Individualität zu sichern. Jedes Zimmer ist mit einem eigenen Bad, TV- und Telefonanschluss sowie einem Notrufsystem ausgestattet. Die Grundausstattung umfasst ein Pflegebett, Nachttisch, Tisch und Stühle, wobei die Mitnahme eigener Möbel ausdrücklich erwünscht ist, um eine persönliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Die Zimmer sind auf vier Etagen verteilt und in acht Wohngruppen organisiert, von denen jede über einen eigenen Aufenthaltsraum und ein Pflegebad verfügt.
Das Pflegeangebot des Hauses Simeon richtet sich an Menschen aller Pflegegrade von 1 bis 5 und schließt auch die Möglichkeit der Verhinderungspflege ein. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Fachpersonal, das die Selbstständigkeit der Bewohner fördern möchte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gemeinschaft und der Gestaltung des Alltags. Hierzu tragen diverse Funktionsräume bei, darunter ein großes Wohnzimmer für den täglichen Austausch und ein größerer Begegnungsraum für gemeinsame Feste und kulturelle Veranstaltungen. Für größere Feierlichkeiten kann der große Saal des benachbarten Hermann-Radtke-Hauses genutzt werden. Der gemeinsame, schön angelegte Innenhof mit Terrasse und Teich steht allen Bewohnern beider Häuser zur Verfügung und dient als zentraler Treffpunkt. Zu den weiteren Besonderheiten des diakonischen Trägers zählen die hauseigene Küche, die für frische Mahlzeiten sorgt, sowie die Möglichkeit zum Austausch mit Seelsorgern, die Teilnahme an Gottesdiensten und die Beratung durch den Sozialdienst, der bei Fragen zur Finanzierung und Organisation unterstützt. Die gesamte Einrichtung ist rollstuhl- und behindertengerecht konzipiert.