Das Altenpflegeheim „Haus Elisabeth“ in Trünzig, einem Ortsteil von Langenbernsdorf, präsentiert sich als eine moderne und zugleich beschauliche Einrichtung, die sich durch ihre idyllische und naturnahe Lage auszeichnet. Die unmittelbare Nähe zur Grenze Thüringens und die ruhige Umgebung tragen maßgeblich zur familiären Atmosphäre des Hauses bei. Als Träger fungiert die Diakonie Westsachsen Stiftung, die mit über 1.600 Mitarbeitenden in der Region eine umfassende Expertise in den Bereichen Pflege und Teilhabe gewährleistet. Die Einrichtung verfügt über insgesamt 48 Pflegeplätze, die sich auf 40 Einzelzimmer und vier Doppelzimmer verteilen. Die Einzelzimmer sind dabei so konzipiert, dass sich jeweils zwei ein gemeinsames Bad teilen, während die Doppelzimmer über ein eigenes Bad verfügen. Die Zimmer sind möbliert, wobei den Bewohnern ausdrücklich gestattet ist, eigene Kleinmöbel mitzubringen, um eine persönliche und vertraute Wohnatmosphäre zu schaffen. Zur weiteren Ausstattung gehören Balkone und Sitzplätze im Freien, die zum Verweilen einladen, sowie ein Aufenthaltsraum, der für Besucher und kleinere Feiern genutzt werden kann. Ein besonderes Merkmal ist der hauseigene Garten mit Hochbeeten, Sträuchern und Obstbäumen, dessen Bewirtschaftung aktiv in die Tagesgestaltung der Bewohner integriert wird.
Das Pflegekonzept des Hauses Elisabeth zielt auf den Erhalt der selbstständigen Lebensführung und eine aktive Tagesgestaltung ab. Die pflegerische Versorgung umfasst die vollstationäre Langzeitpflege und wird durch eine Vielzahl an therapeutischen und sozialen Angeboten ergänzt. Dazu zählen die Förderung gemeinsamer Aktivitäten, regelmäßige Ausflüge und Vorträge sowie vielfältige Beschäftigungsformen in Einzel- oder Gruppenarbeit, darunter Bewegung, Singen, kreative Tätigkeiten und Gedächtnistraining. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie Vereinen, dem Kindergarten und der Musikschule fördert die Integration in das Gemeinwesen. Ein eigener Hausbote und die Organisation von jahreszeitlichen Festen tragen zusätzlich zur Gemeinschaft bei. Die umfassende Versorgung wird durch Dienstleistungen im Haus ergänzt, wie Friseur, Fußpflege und Zahnarztbesuche. Als diakonische Einrichtung legt das Haus Elisabeth Wert auf die seelsorgerische Begleitung, die sich in regelmäßigen Gottesdiensten, Andachten und der Möglichkeit zum Besuch eines Seelsorgers manifestiert. Die Kooperation mit dem ökumenischen Hospizdienst „Elisa“ unterstreicht das Engagement für eine würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase, einschließlich der Beratung zur gesundheitlichen Versorgungsplanung.
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